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Titelseitenthema

ms


---Versuchsausgabe---

 

 (Tipp: rechts Infospalte schließen!)

 

Alle sagen:



"Die Kassen sind leer"



Auf dem Hintergrund dieses "Naturgesetzes"

 - müssen wir angeblich immer mehr sparen.

 - meint man, der Bevölkerung jede Kürzung und Streichung zumuten zu können.

 - stimmt die herrschende Politik ein Riesengeschrei an, wie teuer z.B. die Jugendhilfe sei und behauptet frech, dass wir uns solchen "Luxus" gar nicht mehr leisten könnten.

 - lassen viele achselzuckend ihre Forderungen wieder fallen, weil sie denken, "da kann man dann ja nichts machen"

 - geben sich auch SozialarbeiterInnen ständig mit kleinen Reförmchen und Geldverschiebungen innerhalb des kommunalen Haushaltes zufrieden, weil das große Geld für sie tabu scheint. Es gehört eben den Reichen.


 eulenspiegel 2 klein

 

so z.B. wird im Sozialbereich kaputtgespart:
 

Sparen
 

Mit diesem Totschlagargument wird seit Jahren jede Sparmaßnahme und jede Streichung, Eingrenzung, Reduzierung begründet. 

Geht es in der Krise abwärtz, dann müssen wir erst Recht sparen, weil die Kassen ja schließlich leer sind.

Geht es wieder aufwärtz, sind die Kassen immer noch leer und wir müssen trotzdem sparen.

 

Die Kassen sind leer, weil sich das große Geld an anderer Stelle befindet. 

Es ist kein Naturereignis, sondern das Ergebnis politischer Entwcheidungen, dass das Geld heute so verteilt wird, wei es verteilt wird. 

Das Umverteilen von unten nach oben ist im vollen Gange. 

 

 

So wird u.a. das Geld rausgeworfen:

So wird das Geld in großem Umfang gegen die Lebensinteressen von Menschen eingesetzt:
141879 Verschwendung Geldverschwendung  klein

Aber das Geld ist sehr wohl


vorhanden.



Es wird für Unsinniges und Gefährliches ausgegeben, für Kriege, für die Infrastruktur der Steueroasen, für Paläste, die nur wenigen gehören werden.  

Es wird verschwendet, durch Misswirtschaft veruntreut und an die weitergereicht, die ohne hin schon das Meiste haben, also Steuergeschenke an Unternehmen, für den Berliner Flughafen ,.....

Wir haben durchaus keine leeren Kassen, wir müssen das Geld nur UMFAIRTEILEN  und es da anlegen, wo es den Menschen dient und nicht den Konzernen.

    • Deshalb können wir als SozialarbeiterInnen auch nur dann eine wirkliche Verbesserung unserer Arbeitsbedingungen erwarten, wenn es gelingt, das vorhandene Geld in der Gesellschaft wieder dorthin zu holen, wohin es gehört.
    • Was ein Mensch zum Leben braucht, bestimmen heute die, die soviel Geld haben, dass sie nicht einmal wissen, was Geldsorgen bedeuten. 
    • Die Schere zwischen arm und reich wird immer weiter auf gehen, wenn es nicht gelingt, das vorhandene Geld von oben nach unten neu zu verteilen. 
    • Dieses Thema geht uns SozialarbeiterInnen verdammt viel an. 


Demo Umfairteilen


am


14.9.2013 in Berlin


Für das Wochenende vom 24. bis zum 26. Mai bereitet Attac gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund, der Gewerkschaft Verdi, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und anderen Partnern einen großen internationalen Kongress zum Thema Umverteilen vor. Ort wird dieTechnische Universität in Berlin sein.

  

Umfairteilen Kongress

 

 

 

 

 

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Information - Kritik - Vernetzung - Diskussion
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„Zwischen Gentrifizierung, neuer Ausgrenzung und sozialen Kämpfen — Soziale Arbeit in der urbanisierten Gesellschaft“

 

Öffentliche Vorlesung im Rahmen der Master Praxisforschung

 

in Sozialer Arbeit und Pädagogik der ASH Berlin

 

23.05. ab 18.30 Uhr

 

Eilt!!! Prof. Thole bitte uns um Unterstützung

Kollege Thole von der Hochschule Kassel bittet alle SozialarbeiterInnen um Unterstützung: 

Liebe Kolleginnen,

Liebe Kollegen,

Liebe MitstreiterInnen,

am Freitag sehen wir uns ja, aber dann ist die Initiative, für die wir nochmals begeistern möchten, bereits beendet. Für diejenigen, die noch nicht informiert sind: Wir haben uns um ein "MOOCFellowship" beworben. Im Rahmen des offenen Wettbewerbs geht es um die Präsentation von Online Veranstaltungen. Anbieten wollen wir einen für alle frei zugänglicher Online-Einführungskurs in die Soziale Arbeit.  Um die Förderung zu erhalten, brauchen wir Unterstützung – Donnerstag um 12.00 h ist die Aktion beendet.

Wir benötigen noch gut 80 Stimmen, um an anvisierten Platz zu erreichen.

 

Also, wer noch keine Möglichkeit fand, zu stimmen, bitte jetzt. Hier der Zugang:

<https://moocfellowship.org/submissions/soziale-arbeit-eine-einfuhrung>

Links zur Kampagne "Umfairteilen"

Prof. Baberg (Soltauer Initiative/Attac) schickt uns Links zu den drei Factsheets der AG Soziale Sicherungssysteme (attac), mit denen sich die Soltauer Initiative aus sozialwissenschaftlicher Perspektive an der Kampagne „Umfairteilen“ beteiligt.

"Wir versuchen damit deutlich zu machen, dass sehr ungleiche Einkommens- und
Vermögensverteilung nicht nur Ursache von Finanzkrisen ist, sondern auch 
gravierende soziale Probleme hervorruft."
Hier die Links:
http://shop.attac.de/index.php/flyer-und-mehr/faltblatt-umfairteilen-fur-eine-gerechte-und-solidarische-gesellschaft.html

http://www.attac.de/fileadmin/user_upload/Kampagnen/umverteilen/material/Attac-Factsheet_Lebenserwartung_1304.pdf

http://www.attac.de/fileadmin/user_upload/Kampagnen/umverteilen/material/Attac-Factsheet_Einkommensunterschiede_1304a.pdf

Prekäres Arbeiten in einer Behörde

Schade, dass solche Reportagen um 1.50 morgens ausgestrahlt werden. Nachfolgender Link bringt Euch zum Feature des dlf:

"Prekäres Arbeiten - Alltag auf dem Jugendamt"

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/diereportage/2090847/

Reportage von Susanne Arlt, die darüber sagt:

"Wer beim Jugendamt arbeitet, der steht unter potenziellem Beschuss. Wird ein kleines Kind aus einer vermüllten Wohnung befreit - wer ist schuld? Das Jugendamt. Wird ein Baby tot in einer Kühltruhe gefunden - erste Frage: Wo war das Jugendamt? Aber die Mitarbeiter auf dem Amt haben manchmal überhaupt keine Chance, den hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Das habe ich verstanden, als ich zwei von ihnen begleitet habe."

Online Petition für das ATZE-Theater in Berlin

Hier findet ihr eine Online-Petition:

http://www.atzeberlin.de/petition/

 

Das Bezirksamt Mitte von Berlin verlängert den Mietvertrag mit dem ATZE Musiktheater nicht. Darüber informierte das Bezirksamt Theaterleiter Thomas Sutter am Dienstag, den 16. April 2013. Auf einer Sitzung der Stadträte unter Leitung von Bezirksbürgermeister Hanke wurde beschlossen: Der Vertrag endet zum 30. Juni 2014. Dem ATZE Musiktheater steht ab diesem Zeitpunkt keine Spielstätte mehr zur Verfügung.

Erinnerungsprojekt: "Widerstand in der Sozialen Arbeit"

Ralph Amthor schrieb uns zum Erinnerungsprojekt (einmischen.com berichtete bereits darüber am 12.11.12 darüber) neue Informationen und einen Link:

"Zurzeit arbeiten wir weiter am Projekt zum Widerstand von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter.

Im Mai erfolgte ja der Aufruf in der Fachzeitschrift „Soziale Arbeit“, und seit November portraitieren wir nun immer zwei Personen pro Heftausgabe der Zeitschrift „Soziale Arbeit“.

Dieses Projekt kann nun auch online abgerufen werden unter http://www.dzi.de/dzi-institut/verlag/soziale-arbeit/reihe-widerstand-in-der-sozialen-arbeit/

Bislang haben wir 9 Personen eingestellt, bis Ende des Jahres werden es insgesamt 26 sein."

Studenten diskutieren: Was hat der Bachelor verändert? Wie wirkt sich das auf die Studierenden aus? Was hat geholfen "kritisch" zu studieren?

Die AKS Gruppe aus Wiesbaden, hat zu diesen Themen zwei interessante Gespräche geführt und sie uns zur Verfügung gestellt.

Wir empfehlen die Audio-Protokolle als Anregung für eine Auseinandersetzung mit derSituation an den FHs heute und für alle, die sich fragen: Wie kann es uns gelingen, trotzdem kritische, politisch aktive und solidarisch denkende und handelnde Menschen zu werden? 

 

Kommentar zur Demo

Dies wurde mir zwar erst fünf Wochen nach der Demo (19.03.13) zugesandt. Aber es ist ein sehr lesenwerter und persönlicher Kommentar von jemandem, der eigentlich gänzlich unbeteiligt WAR!

Es ist ein nettes Feedback für alle, die diese Demo organisiert haben, für die, die Teilnehmer der Demo waren und für all die, die gar keine Demos besuchen.

Viel Spaß!!!

Aus der Sicht eines Unbeteiligten

Auf Demonstrationen habe ich mich bislang nie wirklich wohl gefühlt, was zur Folge hatte, dass ich mich auf solchen Veranstaltungen immer weniger blicken ließ. Warum dies so war, kann ich nicht genau sagen, da ich mit dem dort Geforderten fast immer zu 100%

„Zur Notwendigkeit der Politisierung der Sozialarbeitenden“

Unter diesem Titel erschien in der letzten Ausgabe des Sozialmagazins der Artikel, auf den sich die beiden m. E. alllgemein interessanten Rückmeldungen beziehen:

 

Andreas schreibt:

ich habe gerade ihren Artikel "Zur Notwendigkeit der Politisierung der Sozialarbeitenden" in der aktuellen Ausgabe des Sozialmagazins gelesen und bin schwer beeindruckt.
Ich bin Sozialarbeiter (30 Jahre/2005 Diplom gemacht) und kann die Muster die sie aufzeigen absolut nachvollziehen. Tendenziell trifft dies auch für den Träger zu für den ich arbeite. Das große Wort lautet "Umstrukturierung". Ich nehme diese Veränderungen bei uns weniger (aber auch) in konkreten Maßnahmen wahr, sondern gerade und vor allem in einer Verschiebung des Vokabulars, was mir fast noch mehr Angst macht, wenn beispielsweise aus Klienten plötzlich Kunden werden und ähnliches. 

Tagebuch der Sozialen Arbeit 8. Folge

Auszug aus dem Buch "Schluss mit dem Schweigen", das im Herbst erscheint.

Ich habe es satt, immer wieder über den Tisch gezogen zu werden!

Ich hatte meiner Freundin von meinen bisherigen beruflichen Erfahrungen erzählt, von dem Gefühl, dass ich immer wieder in Situationen komme, wo ich total ausgenutzt werde. Und jetzt wollte ich einen Tipp für die aktuelle Situation. Ich hatte die Schnauze voll. Ich war nicht mehr bereit, mich weiterhin für meinen Träger in vier Teile schneiden zu lassen. Drei Jahre machte ich das jetzt mit und nun kamen sie mir mit dieser Forderung! Nein, Feierabend! Jetzt war Schluss! Ich war entschlossen, zu kündigen. Aber irgendwie war ich doch unsicher, ob das die richtige Reaktion war. Gestern hatte mich mein Geschäftsführer neun Mal bei mir zu Hause wegen irgendwelcher Nichtigkeiten angerufen. Er rückte nicht mit der Sprache heraus. Aber ich hatte das Gefühl, er hatte Angst, dass ich wirklich gehen könnte. Sollte ich lieber doch bleiben? Aber hier wurde ich seit drei Jahren über den Tisch gezogen und jetzt noch das. Das wollte ich mir jetzt einfach nicht mehr gefallen lassen.

Jugendschutzkompass

Jugendschutzkompass
Für Beziehungsarbeit - gegen Kinderknast

Die Jugendlichen die in stationären Hilfen untergebracht werden, werden scheinbar immer schwieriger, immer schwerer zu erreichen. Die Jugendämter haben immer öfter Probleme noch Einrichtungen zu finden, die bereit sind diese Jugendlichen aufzunehmen. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Einrichtungen, die sich genau auf diese Klientel spezialisiert haben und sich auf die Fahnen geschrieben haben auch die „Härtefälle“ in den Griff zu kriegen. Leider sind hierunter auch immer wieder Einrichtungen, die mit fachlich sehr fragwürdigen Methoden arbeiten. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht auf diese Konzepte hinzuweisen. Wir wollen zum nachzudenken anregen, ob diese Methoden wirklich notwendig sind oder ob sie nicht eher das Gegenteil erreichen.

Wir haben keine Patentlösung, wie mit extrem betreuungsintensiven Jugendlichen gearbeitet werden soll, damit sie wieder gut ins Leben integriert werden können. Auch wir haben keinen Zauberstab der alle Probleme lösen kann.

Aber wir setzen uns ein für wertschätzende Beziehungsarbeit und bedingungslose Achtung der Jugendlichen in ihrer Persönlichkeit. Auch (oder besonders) für sehr schwierige, grenzverletzende Jugendliche. Damit Jugendhilfe nicht zum Kinderknast wird.

Für mehr Informationen besucht unsere Facebook-Seite. Hier diskutieren wir gerne mit euch über Pro und Kontra verschiedener Methoden.

hier

Jugendschutzkompass

Irgendjemand muss es schultern...

Sparen am Sozialen? NiX da!
Ein spannender Beitrag zur Eurokrise -Bankenkrise - Zeitenwende:

Gigantischer "Kolateralschaden" - Finanzblase und Umschichtung von Geldern - von unten nach oben...die Abschaffung der Demokatie als Folge?!?

Frank Meyer findet deutliche Worte  - 13 Minuten

Kleine Anfrage - keine Antworten

Kleine Anfrage der Abgeordneten Marianne Burkert-Eulitz (GRÜNE) vom 08. Februar 2013
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 12. Februar 2013)    
Antwort:

Keine Antworten und nun? Der Senat meint keine Informationen über die Auswirkungen der Umsetzung der Personalzielzahlen auf die bezirklichen Jugendämter zu haben und auch keine Verantwortung für die Zustände und Entwicklungen zu tragen.

...Die gemäß Verfassung von Berlin vorgegebenen Ver-antwortlichkeiten sind im Allgemeinen Zuständigkeitsgesetz (AZG) und AG KJHG zwischen den Bezirksverwaltungen und der Hauptverwaltung verbindlich geregelt.

Danach sind die Bezirke verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben und Aufgabenstellungen sicherzustellen. Hier-zu gehört auch die fachgerechte Ausstattung der Jugendämter (vgl. § 34 Abs. 1 Satz 3 AG KJHG: „Das Jugendamt ist mit den Personal- und Sachmitteln auszustatten, die für die Erfüllung seiner Aufgaben nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch und nach diesem Gesetz erforderlich sind"...

 

Reden auf der Kundgebung am 19.3.2013 in Berlin

Auf dem Alex und dem Potsdamer Platz sprachen Praktiker_innen aus verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit:

Begrüßungsrede auf dem Alexanderplatz - Beate Köhn

Berliner Rede auf dem Potsdamer Platz - Prof. Hans Thiersch

Jugendarbeit - Ragnar Fritz

ambulante Erziehungshilfen - Jessica Ebert

stationäre Unterbringung - Julia Forgber

Jugendamt - Kerstin Kubisch-Piesk

Schulsozialarbeit - Michael Siegel

 

Zusätzliche Informationen