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Blog einmischen (Unabhängiges Forum kritische Soziale Arbeit)

nur noch wenige Tage...

Die Petition "Jugendhilfe vor dem Ausverkauf schützen"  hat inzwischen  5562 Unterschriften - super!

SGB VIII Entwurf und Stellungnahmen

Es steht eine höchst problematische Novellierung des SGB VIII ins Haus.

Die Entwürfe der Bundesregierung und sämtliche Stellungenahmen findet ihr hier

SGB VIII Entwurf - Widerstand

Der Widerstand formiert sich
Hier bisherige  Stellungnahmen:

Buendnis Kinder- und Jugendhilfe: Stellungnahme

D. Schade: Brief an Frau Marks

Dr. Conen: Stellungnahme 

DIE LINKE (erste, vorläufige Stellungnahme) 

Dr. Krause, 1. Vors. der IGfH |   

Seitdem eine Fassung des Entwurfes für eine Novellierung des SGB VIII heraus ist, regt sich endlich mehr Widerstand in unseren Fachkreisen. 

Die Petition "Jugendhilfe vor dem Ausverkauf schützen"  hat inzwischen über 5500 Unterschriften.
Das Bündnis Kinder- und Jugendhilfe wird in Kürze eine ausführliche Stellungnahme veröffentlichen.

Das alles darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass immer noch viele Leute in der Praxis der Jugendhilfe keine Ahnung haben, was auf sie zukommt und dass überhaupt an einer Novellierung gearbeitet wird.

Und so mancher, der davon gehört hat, geht weiterhin davon aus, dass eine "Reform"  nur etwas Positives sein kann und lässt das Ganze geduldig auf sich zukommen.  

Für diese Kollegen noch mal im Anhang der Gesetzesentwurf  und die Begründung.

1.194 Unterschriften für die Petition des Bündnisses Kinder- und Jugendhilfe

Liebe Unterzeichner*innen

der Petition „Memorandum Kinder- und Jugendhilfe -
für die Wiederherstellung einer sozialpädagogisch und ethisch orientierten Jugendhilfe“
des Bündnisses Kinder- und Jugendhilfe für Professionalität und Parteilichkeit

Zuerst möchten wir Euch allen ganz herzlich danken, dass Ihr die Petition unterschrieben habt. Über die vielen, sehr interessanten und aufschlussreichen Kommentare haben wir uns sehr gefreut.

Wir danken ebenso allen, die durch die Weiterverbreitung des Aufrufes auf die Petition aufmerksam gemacht haben.

Danken möchten wir auch für die Anregungen zu inhaltlichen wie technischen Fragen unseres Aufrufes.
Es war höchste Zeit!
Denn ein Entwurf zu einem neuen Kinder- und Jugendhilfe-Gesetz ist für Mai 2016 angekündigt!

 

Zum Ergebnis

Nach der Laufzeit von 6 Monaten wurde der Aufruf von 1.194 Petent*innen unterschrieben, darunter viele Kolleg*innen aus der unmittelbaren Praxis der Kinder- und Jugendhilfe, aber auch viele Lehrende und Studierende, teils auch Politiker*innen.

  • 18 Unterschriften kamen aus dem deutschsprachigen Ausland.
  • Auf die Bundesländer verteilen sich die Unterschriften recht unterschiedlich. Deutliche Schwerpunkte lagen in NRW mit 203 Unterschriften, Berlin mit 182 Unterschriften und Niedersachsen mit 156 Unterschriften.
  • Von den 1.194 Unterschriften wurden 20% anonym abgegeben.
  • 52 der Unterzeichner*innen sind Wissenschaftler*innen.
  • Die große Anzahl von 143 Kommentaren zeigt, dass viele der Unterzeichner*innen mit den Inhalten der Petition auch ihr eigenes Anliegen vertreten sehen.

 

Die Kommentare zeichnen ein deutliches Bild vom desolaten Zustand der Kinder- und Jugendhilfe, der zusehends dem SGB VIII widerspricht. Wobei man davon ausgehen muss, dass die Kommentator*innen nicht etwa alle ihre Kritikpunkte genannt haben, sondern jeweils die Punkte aufgegriffen haben, die ihnen besonders wichtig waren.

Folgende Aussagen möchten wir an dieser Stelle zusammenfassend hervorheben:

Weiterlesen: 1.194 Unterschriften für die Petition des Bündnisses Kinder- und Jugendhilfe

Ist die Lage der KJH wirklich ernst?

Ein Kollege fragte nach:

von den verschiedensten Seiten höre ich in letzter Zeit die Befürchtung, dass die Kinder- und Jugendhilfe völlig neu gestaltet wird. Was irritiert, ist die Befürchtung, dass an den Individualhilfen geschraubt wird. Derzeit liegt noch kein Entwurf vor, es ist auch noch keine Vorabfassung durchgesickert. Aus den Debatten, die derzeit in der Fachöffentlichkeit und in entsprechenden Publikationen geführt werden, kann ich keine entsprechenden Sorgen ableiten. Im Gegenteil finden sich derzeit ja regelmäßig Vorschläge zur Stärkung von Kinderrechten und Kinderautonomie, bspw. die Überlegung, den Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nicht mehr den Personensorgeberechtigten, sondern den Kindern zuzusprechen. Zudem kann eine sozialräumliche Orientierung eine sinnvolle Ergänzung zum bisherigen Leistungskatalog darstellen; je nachdem, wie sie halt ausgestaltet wird. Daher meine Frage: Ist die Angst vor der Beschneidung der HzE nur Geraune? Oder gibt es substantiierte Ansichten? Falls ja, kann mir jemand mal ein paar Fakten oder Literaturhinweise zukommen lassen? Ich stehe da nämlich im Moment mit einem großen Fragezeichen rum...

 

Antwort von Brigitte M. (Bündnis Kinder- und Jugendhilfe - für Parteilichkeit und Professionalität)

Weiterlesen: Ist die Lage der KJH wirklich ernst?

SHA-Urteil des Verwaltungsgerichtes Hamburg

Für alle, die mit Kinder- und Jugendhilfe  und/oder mit Hilfe zur Erziehung zu tun haben, eine hochinteressante Lektüre!

Wichtiges Gerichtsurteil zum Versuch der Stadt Hamburg, Hilfen zur Erziehung nach §  27 SGB VIII zu umgehen und sie auszuhebeln. (Urteil in Gesamtlänge: https://miko-homepage.de/seafile/f/02af9ed82c/?raw=1 )

Geklagt hatte ein Träger der freien Jugendhilfe wegen Einschränkung der Berufsausübung gegen den Senat geklagt hat. Moniert wurde die Übergabe der anstehenden rechtsanspruchsgestützten Einzelfallhilfen an bezirkseigene, geförderte Projekte und damit die Unterlassung der Vergabe von Hilfen zur Erziehung nach § 27 SGB VIII an die vorhandenen Träger der freien Jugendhilfe.
Dieses Verfahren hatte eine unübliche lange Dauer von nahezu fast 5 Jahren. Nun hat das Gericht zugunsten des Trägers entschieden. Den Klägern wurde in allen Punkten Recht gegeben. 

Weiterlesen: SHA-Urteil des Verwaltungsgerichtes Hamburg

2016-11-11: AKS Bundestreffen „Solidarität statt Ausgrenzung - Ansätze kritischer Sozialer Arbeit“

-Save the date-

AKS Bundestreffen

München 11.11.2016-13.11.2016

„Solidarität statt Ausgrenzung - Ansätze kritischer Sozialer Arbeit“

Rechte Bewegungen erstarken. Rassistische Positionen werden salonfähig.

Sozialarbeiter*innen können im Flüchtlingskontext fast nur noch „Krisenmanagement“ leisten: Unter den bestehenden Rahmenbedingungen (Asylpaket 1&2) ist die Handlungsfähigkeit für Professionelle und Betroffene strukturell bedingt nur noch beschränkt gegeben.

Gleichzeitig rücken andere übergeordnete Themen wie z.B. Arbeitslosigkeit und die Verteilungsfrage aus dem Blick- und Diskussionsfeld. Ökonomische Dimensionen sozialer Problemlagen werden auch innerhalb unserer Profession spätestens in der Praxis fast völlig ausgeblendet. Von prekären Arbeitsbedingungen sind wir als Sozialarbeiter*innen oft auch selbst betroffen.

Für eine kritische Soziale Arbeit stellt sich – weiterhin –  die Frage, wie und mit welcher Haltung wir in der Praxis arbeiten wollen, welche Ziele wir vertreten und wie wir uns politisch einmischen können.

Wir wollen auch diskutieren, wie wir uns im Alltag organisieren können, um gesund und solidarisch in der Praxis bestehen zu können.

Viele dieser Fragen werden schon lange in den einzelnen Arbeitskreisen kritischer Sozialer Arbeit debattiert.

Wir laden zum Bundestreffen alle AKS-Gruppen sowie alle Interessierten zu einem gemeinsamen Austausch ein.

Making the difference!

Weiterlesen: 2016-11-11: AKS Bundestreffen „Solidarität statt Ausgrenzung - Ansätze kritischer Sozialer Arbeit“

INTERNATIONALER TAG DER SOZIALEN ARBEIT 15.03.2016

DBSH Berlin : Kundgebung

Internationalen Tag der Sozialen Arbeit am 15. März 2016

Die Soziale Arbeit hat Grund zu feiern

Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. Landesverband Berlin ruft am 15.03.2016 anlässlich des Internationalen Tages der Sozialen Arbeit zur öffentlichen Kundgebung auf.

Feierabendveranstaltung auf dem Alexanderplatz

Auf dem Alexanderplatz an der Weltzeituhr findet von 16.30-17.30 Uhr eine Feierabendveranstaltung statt. Mit Musik, feierlichem Anstoßen und einer öffentlichen Ansprache durch den Landesvorsitzenden Hannes Wolf wird der Wert von Sozialer Arbeit betont. Studierende, Kolleg_innen und Interessierte sind eingeladen, sich zu beteiligen. Alle Anwesenden sind aufgerufen, ein Zeichen zu setzen. Für Gerechtigkeit und eine solidarische Gesellschaft. Für eine starke Soziale Arbeit und den Wert eines jeden einzelnen Menschen.

 

Über den DBSH

Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. (DBSH) ist der größte deutsche Berufs- und Fachverband für Soziale Arbeit und damit berufsständische Vertretung für die Fachkräfte der Sozialen Arbeit.

Kontakt: Hannes Wolf, 0152 26 47 22 28, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Kundgebung am 15.3. um 16.30Uhr
zum Internationalen Tag der Sozialen Arbeit.
Wir feiern den Wert Sozialer Arbeit!
Weltzeituhr - Alexanderplatz.

Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.