Mahnwache war ein Erfolg!
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- Kategorie: * Zukunft Kinder- u. Jugendhilfe (D)
- Erstellt am Freitag, 04. November 2011 16:48
- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 14. März 2012 11:19
- Geschrieben von Super User
4.11.2011 von admin.
150 SozialarbeiterInnen und Unterstützer kamen heute am 4.11. 2011 zur Mahnwache vor der Hamburger Landesvertretung in Berlin.
Die Protestierenden kamen nicht nur aus Berlin, es waren Vertreter aus Hamburg und Leipzig da. Solidaritätsgrüße kamen per mail aus Bremen.
Bei der Mahnwache, die vom Unabhängigen Forum und dem DBSH initiiert worden war, engagierten sich viele Einzelpersonen und KollegInnengruppen, aber auch VertreterInnen von ver.di, der GEW, vom DBSH und vom Berliner AKS teil Mitgliedern des AKS Berlin. Alle waren sich einig in der Sache: “Sozialraumorientierung ist kein Ersatz für Erziehungshilfe. Es gilt, das KJHG, die dort formuliereten Rechtsansprüche und Grundprinzipien zu schützen und zu retten.” Alle waren sich auch darin einig, dass das nur der Anfang gewesen sein kann.
Einige fanden, 150 Menschen seien unglaublich wenig, angesichts der Tatsache, dass in Berlin so viele KollegInnen betroffen sind und so viele konkret unter den Sparanstrengungen von Politik und Verwaltung leiden müssen. Die meisten von uns waren stolz darauf sein, dass es uns gelungen ist, so schnell und nur mit dem Internet und durch Mund zu Mund Propaganda so viele Leute zusammen zubringen. Wir vom Unabhängigen Forum sehen das auch so und möchten an dieser Stelle allen, die die Mahnwache unterstützt und mitgemacht haben, ganz herzlich danken!
Aber es soll und muss weitergehen. Dazu kann man einiges tun:
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Man kann z.B. seine Eindrücke von der Mahnwache hier im Blog schildern, Gedanken mitteilen, Vorschläge machen. Dadurch wird für die, die nicht da waren deutlicher, dass da tatsächlich ein erster Schritt passiert ist.
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Man sollte das Vernetzungstreffen am 8.12.2011 (Ort: 10961 Berlin, House of Life - Blücherstr. 26b) im Auge behalten und unbedingt hinkommen, um miteinander zu diskutieren, wie es in der Sache KJHG und bei anderen brennenden Problemen weitergehen kann. Außerdem müssen wir gemeinsam überlegen, wie es gelingen kann, dass wir uns noch besser und umfassender miteinander vernetzen.
Vielleicht gelingt es uns, anknüpfend an die heutigen Erfahrungen, mit den verschiedenen vertretenen Organisationen und den vielen kritischen Leuten, die aktiv werden möchten, ein Bündnis all derer zusammenzubringen, die die gegenwärtige Lage kritisch sehen und nicht mehr bereit sind, weiter still zu dulden und zuzuschauen, wie man unsere Profession kaputtspart und kaputtsteuert.
morgen mehr zur Mahnwache…






